Forellenteich
Nachtrag zum Wochenende:
Am Samstag fand endlich der - viel, viel, viiieeel zu lange vor sich her geschobene - Ausflug zum Forellenteich statt! Das Wetter war herrlich warm und der Platz wunderbar schattig, so dass sich die Transpirationsrate ausnahmsweise mal in Grenzen hielt. Schnell wurden die Decken auf dem riesen-monster-ameisenreichen Waldboden ausgebreitet und die fleißig erhackten Holzscheite sowie geeignete Steine zusammengetragen.
Während das Bier im Bach kühlte und die ersten, atmenden Flammen züngelten, schlichen sich der Großwildjäger und meine Wenigkeit ungeduldig in Richtung Teich und ich erhielt die erhwürdige Einweisung in die hohe Disziplin des Raubfischfanges. Den Umgang mit dem Jagdwerkzeug erkannte ich dank großem Naturtalent auf Anhieb und mit Hilfe der beinah-freiwilligen Aufopferung eines wirklich fleischigen Prachtexemplars von Wenigborsters, gelang es mir auch binnen weniger Minuten einen stolzen 30 cm-Fang vorzuweisen! =)

Das "Knüppeln" und Auswaiden überließ ich dann ernüchterten Herzens dem Fachmann und köpfte dafür lieber das erste Bier. Zu diesem Zeitpunkt hatte der stolze Großgrundbesitzer bereits ein stattliches Lagerfeuer zum Knistern gebracht, das den restlichen Abend über von einer schier unerschöpflichen Trockenholzelfe unterhalten wurde.
Für Unterhaltung der Mannschaft hingegen sorgten Speis und Trank im Gestalt von Wurst undWurstwasser äääh Bier.

Das Schmatzen des hungrigen Haufens harmonisierte wunderbar mit den Gräuschen des Waldes und man genoss den Einklang mit der Natur. Nach einem klebrigenMäusespeck- Marshmallow-Finale beendeten wir den gefräßigen Teil des Tages und wechselten stattdessen zum brutalen.
In Laufe der nächsten Stunde wurden nun zwei einwandfreie Dosenrelikte von einer Meute militärisch top ausgebildeter Scharfschützen (zugegeben mit recht eigensinnigen und in meinem Fall auch mädchenhaft anmutischen Techniken *räusper*) bis zur Unkenntlichkeit durchlöchert und selbst die beharzten Tannenzapfen waren vor dem Schießwahn einiger selbsternannter Möchtegern-Special Agents nicht sicher.^^

Abgerundet wurde der Abend dann von einem gemütlichen Beisammensitzen am Lagerfeuer, 'nem ausgiebigen Klönschnack und dem Lauschen der nächtlichen Stille im Wechsel mit einer nicht aus dem Kopf zu kriegenden Melodie:
Row, row, row your boat,
Gently down the stream.
Merrily, merrily, merrily, merrily,
Life is but a dream.
und noch einmal...=)

Am Samstag fand endlich der - viel, viel, viiieeel zu lange vor sich her geschobene - Ausflug zum Forellenteich statt! Das Wetter war herrlich warm und der Platz wunderbar schattig, so dass sich die Transpirationsrate ausnahmsweise mal in Grenzen hielt. Schnell wurden die Decken auf dem riesen-monster-ameisenreichen Waldboden ausgebreitet und die fleißig erhackten Holzscheite sowie geeignete Steine zusammengetragen.
Während das Bier im Bach kühlte und die ersten, atmenden Flammen züngelten, schlichen sich der Großwildjäger und meine Wenigkeit ungeduldig in Richtung Teich und ich erhielt die erhwürdige Einweisung in die hohe Disziplin des Raubfischfanges. Den Umgang mit dem Jagdwerkzeug erkannte ich dank großem Naturtalent auf Anhieb und mit Hilfe der beinah-freiwilligen Aufopferung eines wirklich fleischigen Prachtexemplars von Wenigborsters, gelang es mir auch binnen weniger Minuten einen stolzen 30 cm-Fang vorzuweisen! =)

Das "Knüppeln" und Auswaiden überließ ich dann ernüchterten Herzens dem Fachmann und köpfte dafür lieber das erste Bier. Zu diesem Zeitpunkt hatte der stolze Großgrundbesitzer bereits ein stattliches Lagerfeuer zum Knistern gebracht, das den restlichen Abend über von einer schier unerschöpflichen Trockenholzelfe unterhalten wurde.
Für Unterhaltung der Mannschaft hingegen sorgten Speis und Trank im Gestalt von Wurst und

Das Schmatzen des hungrigen Haufens harmonisierte wunderbar mit den Gräuschen des Waldes und man genoss den Einklang mit der Natur. Nach einem klebrigen
In Laufe der nächsten Stunde wurden nun zwei einwandfreie Dosenrelikte von einer Meute militärisch top ausgebildeter Scharfschützen (zugegeben mit recht eigensinnigen und in meinem Fall auch mädchenhaft anmutischen Techniken *räusper*) bis zur Unkenntlichkeit durchlöchert und selbst die beharzten Tannenzapfen waren vor dem Schießwahn einiger selbsternannter Möchtegern-Special Agents nicht sicher.^^

Abgerundet wurde der Abend dann von einem gemütlichen Beisammensitzen am Lagerfeuer, 'nem ausgiebigen Klönschnack und dem Lauschen der nächtlichen Stille im Wechsel mit einer nicht aus dem Kopf zu kriegenden Melodie:
Gently down the stream.
Merrily, merrily, merrily, merrily,
Life is but a dream.
und noch einmal...=)

Küstennebel - 25. Jul, 10:35