Dienstag, 1. Juli 2008

Die Murmeln meines Nachbarn

Über mir wohnt ein junger Mann afrikanischer Abstammung.
Er grüßt mich immer sehr herzlich und gehört optisch auf jeden Fall in die 1a-Delikatessenabteilung! Aber er hat einige äußerst nervtötende Angewohnheiten.
Ein kleiner Auszug:
  • er hämmert viel und gerne, bevorzugt nachts um 3:30 Uhr
  • er singt unter der Dusche und trifft kaum ein Drittel der Töne
  • er kommuniziert mit seinem Freund / Bruder (?) der am anderen Ende der gegenüberliegenden Straßenseite wohnt ausschließlich mündlich von Balkon zu Balkon
  • er ließ sich volltrunken aussperren und brachte mich dazu die Ordnungshüter antanzen zu lassen (eine amüsante story...ich sollte sie mal bloggen^^) und...
  • ...er murmelt!
Nun ja...eigentlich weiß ich nicht ganz genau was er da oben treibt. Aber "murmeln" kommt der Geräuschkullisse zumindest schon mal recht nahe. Denn in unregelmäßigen Abständen, an verschiedenen Tagen, zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten höre ich einen lauten Knall der von diversen Rollgeräuschen in alle Zimmerrichtungen gefolgt wird, - oder um es ins Bildliche zu übertragen: es hört sich an, als würde ein großer Sack Murmeln aus einem Meter Höhe fallen gelassen werden!

In meinen wilden Fantasien stell ich mir dann immer einen modernen Medizinmann vor der seine Ahnen oder mächtige Götter um Rat oder nach der Zukunft befragt. Doch ich fürchte die Wahrheit ist wesentlich unspektakulärer^^

Ideas, anyone?

Montag, 30. Juni 2008

Furzrätsel

Geschichten aus dem Alltag:
20 Frauen und ein Mann sitzen in einem Raum. Einer furzt.
Frage: Wer wird beschuldigt?

Wer's errät kriegt 'nen Keks.

Sonntag, 29. Juni 2008

Da wo Nachts die Mülltonnen brennen!

Hannover hat viele schöne Stadtteile! Mein Viertel gehört eindeutig nicht dazu.

Wenn ich den Leuten erzähle wo ich wohne, werde ich meist entgeistert und verängstigt beäugt. Die einen zeigen mir ihr Mitgefühl mit einem ermutigenden Klapps auf die Schulter, andere pfeifen anerkennend durch die Zähne und die älteren Herrschaften finden grandiose Überleitungen zu alten Kriegszeiten...(wobei sie die ja immer finden).

Was allen gemein ist, sind die neugierigen Fragen, die im Grunde doch immer die selben sind:
  • "Sach ma, isses wahr? Ich hab gehört bei euch wird jede Stunde ein Mord verübt!?"
  • "Ui...fährt die Polizei da Sonderschichten?"
  • "Ach, ist das nicht da, wo Nachts die Mülltonnen brennen???"
Liebe Leute, ich kann es langsam nicht mehr hören. Natürlich ist Linie 4 Endhaltestelle nicht grad das große Vorzeigeviertel: Die Arbeitslosenquoten sind hoch, der Ausländeranteil ebenfalls, die Polizei musste ich selbst schon mal anrücken lassen und wenn ich Nachts nach Hause laufe, versuche ich viele Haken zu schlagen und möglichst gemeingefährlich auszuschauen. (Was bei meiner Niedlichkeit im Übrigen quasi ein Akt der Unmöglichkeit ist)

Aber es gibt auch schöne Seiten: niemand macht hier Stress wenn man Musik auf trommelfellsprengender Lautstärke hört, es gibt die internationalsten Lebensmittelmärkte (da kriegt man wirklich ALLES!!) und im Gegensatz zu den meisten anderen Vierteln, grüßt mich hier wirklich jeder Mensch freundlich, herzlich und zur Not mit Händen und Füßen!

Und wenn ich grad so höre was hier jetzt schon für eine Stimmung herrscht, dann könnt ihr ganzen Feierwütigen direkt einpacken. Denn in wenigen Stunden wird es nur eine große Party geben. Hier vor meiner Haustür. Vielleicht sogar mit brennenden Mülltonnen. Und es wird herrlich sein! *muuuharhar*

Geborgt, - nicht geschenkt!!!

Mein Glaube an das Gute im Menschen und dessen Ehrlichkeit wird grad auf eine harte Probe gestellt: Habe einer wildfremden Frau nämlich eben ein paar Münzen "geborgt" weil ihr wohl die Milch für ihr Baby ausgegangen ist und sie am Kiosk neue kaufen muss. Angeblich kennt sie mich vom Sehen und versprach mir hoch und heilig das Geld die Tage wieder zu geben wenn sie ihren Lohn bekäme.

Gewöhnlich gebe ich "Bettlern" NIE Geld. Zum einen hab ich selber keines und zum anderen sehe ich es nicht ein jemandem seinen Alkohol- oder Drogenkonsum zu finanzieren und biete stattdessen lieber Lebensmittel an.
Weiß der Teufel was mich gerade geritten hat, dass ich es doch getan habe. Vielleicht wirkte die Dame besonders glaubwürdig, vielleicht liegt es an meinem guten Tag. Whatever.

Nun verbleibe ich gespannt wie ein Flitzebogen ob die Dame noch mal bei mir auftaucht oder nicht. Ich setze mal pessimistisch gegen sie. Wer hält dagegen?

Freitag, 6. Juni 2008

Vergammelte Wurst

In der Vorlesung heute saß ich neben einer Person, die fürch-ter-lich nach vergammelter Wurst roch!!
Wie kann man denn bitte so riechen!???
Ich ertrage Mundfäulins, Käsefüße, 2-Tage-Schweiß und Dreckmuff...aber vergammelte Wurst geht ehrlich zu weit!

Kauf dir ein Deo du Arsch!

Freitag, 2. Mai 2008

Gute Laune im Quadrat

Hach, ich bin heute die personifizierte Freude!
Es ist Wochenende, das Wetter fantastisch und ich hab meinen persönlichen Sommeranfang mit der ersten Fahrt des Jahres bei herunter gelassenen Scheiben und dem guten alten Sommer-Mixtape eingeläutet:


Laid Back - Sunshine Reggae

Ich bin so was von urlaubsreif! =)

Donnerstag, 1. Mai 2008

Einmal Fußpilz bitte!

iiieeeekk!!!
Sollte mir jemand in naher Zukunft eine Freude machen wollen oder ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für mich suchen:
ICH HÄTTE FURCHTBAR GERN EIN KLEINES MAGENGESCHWÜR!!

(wobei eigentlich sind die ja alle süss!)

Mittwoch, 30. April 2008

Pardon?

Ich bin frustriert. Dachte ich bis dato, dass ich ein erfreulich gutes Verständnis für die englische Sprache hätte weil ich problemlos englische Fachliteratur lese und englischsprachige Filme verstehe, so wurde ich beim letzten Praktikum doch eines Besseren belehrt.

Unser Betreuer war gebürtiger Chilene und da unsere Spanischkenntnisse etwas zu wünschen übrig ließen, kommunizierte er mit uns freundlicher Weise auf englisch. Nun weiß ich nicht ob es daran lag, dass sich die Aussprache für ihn tatsächlich sehr schwierig gestaltete, oder er schlicht und ergreifend keine Lust hatte sich etwas Mühe zu geben, - Fakt ist jedoch, dass ich ihn absolut rein gar nicht verstehen konnte!!

Er sprach schnell, nuschelig und betonte die Worte so absurd, dass es mir nicht mal möglich war die verstandenen Wortfetzen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Es dauerte alleine eine halbe Stunde bis ich darauf kam, dass er mit "poschatschiu" (!) eigentlich Kalium (potassium) meinte und das auch nur, weil ich irgendwann erahnte, dass er von Ionenkanälen zu reden versuchte.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich mit diesem jungen Mann in eine Arbeitsgruppe kommen könnte, werd ich ganz unruhig. Ich würd doch gar nicht checken was der dann die ganze Zeit sagt!! Und wie wäre das erst wenn noch weitere Austauschstudenten zusammenkommen und ihr "Englisch" mischen? Dann verstünde ich ja nur noch Bahnhof und würd vom angestrengten Zuhören Migräne bekommen! [...]

Okay, ganz so schlimm würde es mit Sicherheit nicht werden. Schließlich habe ich mich auch schon mit Russen, Polen und Chinesen auf Englisch unterhalten und das ging bislang eigentlich ganz gut. Aber man fühlt sich schon ziemlich bescheuert wenn man stundenlang kaum was anderes als ein verzweifeltes "pardon?" von sich gibt!

Naja, warum ich mich eigentlich aufrege? Weil ich gerade den Praktikumsbericht zusammenschreibe und meine Aufzeichnungen aus lustigen Lückentexten und Fragezeichen bestehen. Eigentlich müss ich ihn ja nochmal fragen gehen...
Aber ich glaub das schenk ich mir. Würd ja eh nix bringen.

Gemein

Ich weiß nicht was ich gemeiner finden soll:
a) dass die Mami ihrem ca. 6 Jahre alten Sohn bei 16° eine Wollmütze aufsetzt, oder
b) dass auf der Mütze "kleiner Feigling" steht...

Burning mind
Daily Inferno
Dr.Inferno
Funferno
Inferno on tour
Inferno reloaded
Lyric inferno
Sticks on fire
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren