So ein blöder Mist.
Manchmal kann eine unbedeutende SMS jemanden total aus der Bahn werfen!
Heute bin wohl ich der jemand.
Küstennebel - 29. Jun, 20:25
Gründe die
dafür sprechen meine Masterarbeit auf Englisch zu verfassen:
- es ist eine gute Übung
- es macht einen guten Eindruck
- Zitate sind leichter (und ohne Übersetzungschaos) einzugliedern
Gründe die
dagegen sprechen:
- es ist sauschwer!
- es ist sauschwer!
- es ist sauschwer!
Küstennebel - 24. Jun, 21:40
Frustrierte Spassverderberei oder erfahrungserprobte Warnung?
Nun, als gebildete, erfolgreiche Frau hat man mit einem weitreichenden Problem zu kämpfen: man büßt mit jedem Titel und jeder höheren Stellung beim Großteil der männlichen Bevölkerung maßlos an Attraktivität ein!
Zumindest ist dies meine persönliche Erfahrung der letzten Jahre.
Kam früher die Berufsangabe 'Studentin' in Kombination mit der Nennung des trendigen Studiengangs noch gut, gebildet und sexy beim anderen Geschlecht an, so scheinen die Antworten 'Ingenieurin', 'Masterstudentin' und 'angehende Doktorandin (?)' im Zusammenhang mit vielen Fremdwörtern eher als karrieresüchtig, verrückt und absolut un-date-bar zu gelten!
Zum Teil wird man von so manch spassigem Gesellen nach diesem Outing sogar mitten im Gespräch stehen gelassen (!), ausgelacht (!) oder verstört beim Nebenmann abzusetzen versucht. Alles schon erlebt...
Und da kann man sich noch so geschickt anstellen und versuchen verführerisch zu flirten, vom Thema abzuweichen oder bei der Antwort zu lügen möglichst tief zu stapeln, - früher oder später kommt das Thema ja doch auf und landet im oben genannten Desaster.
Nun zur weltbewegenden Frage: Warum liebe Frauen ist dem so? Was ist los mit den Männern? Haben die Köche, Automechaniker und Betriebswirte dieser Welt tatsächlich solch eine Angst vor einer 'starken' Partnerin an ihrer Seite? Oder machen bestimmte Branchen die Frauen einfach so unsexy, dass sie von der potenziellen Lebensgefährtin allerhöchstens zu einem schlechten ONS degradiert werden?
Tja.
Whatever.
Fakt ist, dass man in diesem Fall nur an einem Ort auf Verständnis und den gewünschten Eindruck trifft: auf der Arbeit!!
Kollegen die ähnliche Ausbildungen hinter sich gebracht und/oder ähnlich viel erreicht haben, reagieren viel entspannter und geben den Frauen das schöne Gefühl bewundernswert und reizvoll zu sein.
Und manche sind sogar so charmant, dass man (frau) regelrecht die Lust verspürt auf die unterschwelligen Flirts zu reagieren und das ein oder andere Date nicht nur in der Fantasie stattfinden zu lassen...
...das heißt wenn, - ja wenn dieser dumme Spruch nicht wäre, der einen im letzten Moment wieder zurück zucken lässt.
Denn man befindet nun mal nicht mehr im Studium, wo es keine Rolle spielte wer, wie oft und mit wem die Beeren an den Büschen zählen ging...nein, man ist an einem Punkt, an dem man sich über die Tragweite seiner Taten mehr Gedanken machen sollte.
Schließlich geht es um Begriffe wie: 'Arbeitsklima', 'Ruf', 'Getratsche' und dem leidigen Fakt, dass nicht jedes zwischenmenschliche Schauspiel problemlos über die Bühne geht, sondern zum Teil weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bei Männern ist diese Problematik bekannter Weise nicht ganz so ausgeprägt wie bei Frauen, die in diesen Fällen recht schnell nette Beiworte wie z.B. 'Schlampe' zieren (auf welche ich durchaus verzichten kann).
Zusammengefasst scheint es auf eine typische 'entweder'/'oder'-Situation hinaus zu laufen: Entweder man vegetiert ungevögelt vor sich hin...
...oder man geht das 'Risiko' ein und fickt halt doch mal seine company! =)
What do you think? Erfahrungsberichte, anybody?
Küstennebel - 23. Jun, 19:23
Kann man von der elenden Warterei auf die privat wichtigste Entscheidung des Jahres krank werden? Und wenn ja, was tut man dagegen??
(Mal ehrlich: es grenzt schon an sadistische Quälerei jemanden in Bezug auf sein künftiges Leben mit den Worten: "Sie kriegen in den nächsten Tagen Bescheid" zu verabschieden und sich anschließend über eine Woche nicht zu melden. Wenn das so weiter geht, wird aus der Krankheit noch ein ausgereiftes Magengeschwür...)
Küstennebel - 22. Jun, 18:04
Manchmal nimmt das Leben arg unerwartete Wendungen.
Es nimmt uns mit ohne zu fragen und reißt uns dabei nicht selten in unausmessliche Tiefen.
Ob wir versuchen uns vorzubereiten, oder alles auf zu zukommen lassen, so ist doch jede unserer 'freien' Entscheidung auf die wir 'ach so stolz' sind letztendlich doch nur eine unwillkürliche Antwort auf das Leben um uns herum.
Nicht mehr und nicht weniger.
Eine Kette aus Ursachen und Effekten.
Einzige Flucht in der Kappung sozialer Bindungen.
In der Verdammung (?) zum Einzelgängerdasein.
...doch wer will das schon...!?
Küstennebel - 18. Jun, 22:53
Okay, auf Wunsch einer penetrant neugierigen Person, folgt nun die Kurzübersicht des letzten Jahres:
Zugenommen oder abgenommen?
Konstanter, netter Mittelwert.
Haare länger oder kürzer?
Wintermatte.
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Maulwurf.
Mehr Kohle oder weniger?
Die Scheinchen weigern sich beharrlich das Paarungsritual durchzuführen und die Vervielfältigungsmaschine ist zur Zeit defekt.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Na soviel wie halt da war, 'ne!?
Mehr bewegt oder weniger
1x mehr als sonst.
Der hirnrissigste Plan
„Ich mach das noch mal eben schnell bevor ich heimgehe“ – Das Labor lacht heute noch.
Die gefährlichste Unternehmung
Radioaktives Arbeiten („Hilfe ich strahle“)
Die teuerste Anschaffung
Trinkfeste Freunde.
Das leckerste Essen
Brachte das China-Taxi. (Fr. Inferno ♥ das China-Taxi!!!)
Das beeindruckendste Buch
„Biology of cancer“
Der ergreifendste Film
Hier, äh...dieser eine...mit dem Schauspieler, - man war der gut!
Die beste CD
"Death Proof" OST
Das schönste Konzert
Gab diese dreckige, verkokste Rockband inna Faust. HELL YEAH!
Die meiste Zeit verbracht mit:
Lernen.
Die schönste Zeit verbracht mit:
Lernen…HAHAHA!!
Vorherrschendes Gefühl 2008:
„mission impossible...“
2008 zum ersten mal getan:
Eine unproblematische Romanze geführt.
2008 nach langer Zeit wieder getan:
Taxifahrern besoffen den Sinn des Lebens und die molekularen Vorgänge des Alkoholabbaus erklärt.
Drei Dinge auf die ich hätte verzichten können:
Stress, Stress…und äh, achja...Stress.
Die wichtigste Sache von der ich jemanden überzeugen wollte:
„Sind doch nur 12 Jahre...“
Das schönste Geschenk was ich jemandem gemacht habe:
Akzeptanz.
Das schönste Geschenk das mir jemand gemacht hat:
Aufrichtigkeit. Merci.
Der schönste Satz den jemand zu mir gesagt hat:
„Das war gut.“
Der schönste Satz den ich jemandem gesagt habe:
„Nicht schlecht, Herr Specht!“
2008 war mit einem Wort:
Mau.
So weit, - so gut. Aber mal ehrlich: wen (außer Mr. Neugierig) interessiert schon das letzte Jahr...viel spannender ist doch das "Hier und Jetzt", das aktuelle Treiben. Davon gibt es in sehr, sehr naher Zukunft wieder mehr an dieser Stelle. Und das ist ausnahmsweise eine Drohung Versprechen. =)
Küstennebel - 21. Jan, 00:29
Gibt es den perfekten Moment?
Ich glaube schon. Ich denke sogar, dass es viele perfekte Momente im Leben geben kann und einen habe ich vor knapp einer Stunde erleben dürfen.
Es war der Moment, an dem sich alles was bislang noch offen stand und lediglich hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde, klar und deutlich definiert hat. Alles passte auf einmal zusammen und übertraf sogar meine kühnsten Erwartungen. Einfach perfekt.
Außerdem ist es ein Lohn. Ein Lohn für die voran gegangene, harte Arbeit die mich viel Schweiß und Kraft und sehr, sehr viele graue Haare Nerven gekostet hat. Vergleichbar wie ein Ritterschlag, - nur eben für einen Wissenschaftler.
Wovon ich spreche:
Ich habe das perfekte Institut mit dem perfekten Fachbereich, der pefekten Arbeitsgruppe und der perfekten Innovation für mich gefunden. Ich habe dort ein mehrwöchiges Praktikum (wer braucht schon Semesterferien...) auf WiMi-Basis, - quasi in Eigenregie - durchführen dürfen und mir Bravour und guten Ergebnissen abgeschlossen. Der zugehörige Bericht besaß Diplomarbeitsumfang, die Präsentation lief (für meine Verhältnisse) nahezu perfekt.
Und der Lohn: das absolut perfekte Thema für die Masterthesis, eine sichere Publikation und ein (möglicherweise) perfektes Arbeitsstellenangebot.
Oo-de-lally!! Einfach perfekt. =)
Das mag für den ein oder anderen sehr unspektakulär klingen. Für mich bedeutet es ALLES. Es zeigt, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe. Dass er nicht "falsch" und "unsinnig" war, wie mir viele Leute seit einem Jahr einzureden versuchen und dass das Potenzial noch lange nicht erschöpft ist. Wenn man sich für etwas Bedeutendes wirklich den Arsch aufreisst, dafür kämpft und hart arbeitet, dann kann man es auch erreichen ohne seiner Linie untreu zu werden. Es geht.
Von heute an heißt es: noch ein Jahr lang Energien bündeln und auf der Zielgeraden nicht schlapp machen. Danach ist ein erneuter wichtiger Punkt im Leben erreicht.
Ich freu mich drauf!
In diesem Sinne: auf die perfekten Momente dieses Lebens!!
(Es sollte sie öfters geben.)
Küstennebel - 10. Okt, 13:36